Etappenbeschreibung
Höhenprofil
GPS
Karte
Den GPS-Track habe ich bei GPSies hochgeladen, so daß Ihr ihn Euch unmittelbar ansehen und in jedem denkbaren Format herunterladen könnt, wenn Ihr auf den nachfolgenden Link klickt:
Sierra Nevada Vuelta: 11. Laujar de Andarax
Höhenprofil Laujar de Andarax
Wenn man als Ausgangsmaterial nur Wanderkarten hat und niemanden, den man fragen kann, wie es vor Ort tatsächlich aussieht, kann das durchaus auch mal ins Auge gehen, wie wir heute wieder eindrucksvoll gemonstriert bekommen haben...
Laujar de Andarax
Laujar de Andarax
Laujar de Andarax
Doch der Reihe nach. Zunächst rollten wir wieder zurück nach Laujar de Andarax und einmal quer durch das hübsche Dörfchen.
Auffahrt in den Nationalpark
Dann ging's auf einem schmalen, komplett verkehrsfreien Teersträßchen in moderater Steigung die ersten 450m sehr angenehm bergan...
Refugio Monterrey
Wegweiser kurz vor dem Refugio
An der Nationalparkgrenze wurde der Teer zu Schotter, der aber immer noch  sehr gut zu fahren war.

Kurze Zeit später waren wir am Refugio Monterrey. Eigentlich hatten wir gehofft, hier nochmal Wasser fassen zu können, aber leider war nicht nur das Refugio geschlossen, sondern auch der Brunnen abgestellt...
faule Schafe im Schatten
kurze Pause im Schatten
faule Schafe im Schatten
Also fuhren wir weiter, immer bergan auf dem sehr gleichmäßigen, nicht zu steilen Schotterweg...

... und blickten neidisch auf die immer wieder faul am Wegesrand im Schatten liegenden Schafe...
Irgendwann querte der Sendero Sulayr unsere Straße, nicht zu übersehen aufgrund der riesigen Tafel links am Wegesrand.

Hier wollten wir später abzweigen, aber zuvor war noch ein langes Stück Trail weiter oberhalb geplant. Also machten wir nur eine kurze Pause im Schatten und fuhren weiter auf der Straße...
Privathaus mit Brunnen
Privathaus mit Brunnen
Siesta
Das einzige, was uns etwas Sorge bereitete, waren unsere Wasservorräte, aber zum Glück kam oben ganz unerwartet, aber sehr erfreulich noch ein Privathaus mit kleinem Brunnen davor :-)
Querung zum Einstieg des Trails
Nach einer kurzen Querung am Hang entlang sollte dann unser Trail beginnen: ein in der Karte eingezeichneter Wanderweg, der in schönen gleichmäßigen Serpentinen, die auch die Höhenlinien nicht zu steil schnitten, bis kurz oberhalb des Sendero Sulayr führte und wirklich sehr verlockend aussah...

... wie gesagt, in der Wanderkarte...
letztes verbliebenes Steinmandl
In der Realität fanden wir zwar problemlos den Einstieg, waren aber schon etwas irritiert, daß dort keinerlei Wegweiser zu sehen waren.

Davon haben wir uns aber (natürlich) nicht abhalten lassen und sind trotz fehlender Markierungen in den Pfad hineingefahren.
Das erste Stück verlief im Wald und war am Anfang auch noch gut fahrbar. Doch dann wurde der Wald dichter und der Weg schlechter. Wegweiser gab es nach wie vor keine.

So langsam bekamen wir den Verdacht, der sich auch später bestätigte, daß dieser Weg bereits vor mehreren Jahren aufgegeben worden war und man lediglich die Wanderkarten noch nicht aktualisiert hatte. Jedenfalls hatte sich der Wald  bereits einen guten Teil des Weges zurückerobert...
leider aufgegebener Wanderweg
leider aufgegebener Wanderweg
leider aufgegebener Wanderweg
leider aufgegebener Wanderweg
Dann kamen wir wieder aus dem Wald raus und entdeckten sogar ein einsames Steinmandl, das offenbar bei der Beseitigung übersehen worden war.
Auf den folgenden freien Hängen war das meiste dann wieder recht gut fahrbar. Komplett allerdings nicht, bisweilen war die Pfadspur auch hier schon zu weit zugewuchert...
Abfahrt über die Feuerschneise
Dann kamen wir an eine der vielen breiten Feuerschneisen, querten sie und sahen, daß der Weg danach wieder in den Wald führte. Wir folgten ihm noch kurz, mußten aber feststellen, daß er hier schon so sehr zugewuchert war, daß es keinen Sinn mehr machte.
Wegweiser Sendero Sulayr
Also kehrten wir schweren Herzens zur Feuerschneise zurück und fuhren auf ihr bis zur Forststraße hinunter, die nicht allzuweit unter uns parallel entlang lief.

Auf der Forststraße rollten wir dann zurück bis zu dem Punkt, an dem der Sendero Sulayr kreuzte (1) und folgten ihm bis zur nächsten Forststraße (2).
Sendero Sulayr
Sendero Sulayr
Sendero Sulayr
Sendero Sulayr
Und dieses Stückchen Trail war wirklich vom Allerfeinsten und entschädigte reichlich für den mißglückten ersten Teil der Abfahrt :-)
Brücke am Ende des Senda Monterrey
Und weil man ja nie genug schönen Trail bekommen kann, hängten wir gleich noch den Senda Monterrey hintendran, den wir gestern schon runtergefahren waren (3).

Dementsprechen kamen wir auch wieder in Laujar de Andarax heraus und querten im Tal zurück nach Benecid - diesmal allerdings mit einem Schlenker über das auf der anderen Talseite gelegene Fondon, das man auf dem Foto unten gut am rechten Bildrand sehen kann...
Blick von Laujar auf Fondon
... und von dem aus man einen schönen Blick auf unser am Hang gelegenes Hotel hatte:
Pool unseres Hotels
unser Hotel in Benecid
Aber unser Hotel in Benecid war nicht nur aus der Ferne sehr hübsch - es hatte vor allem einen herrlichen Pool, den wir an diesem Abend noch ausgiebig genossen...